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LINEA. Vom Umriss zur Aktion.
Die Kunst der Linie zwischen Antike und Gegenwart
21. November 2010 bis 27. März 2011

Die Linie: Sie ist ein einfaches Grundelement der bildenden Kunst, das sich im Laufe der Kunstentwicklung als höchst vielfältig und vieldeutig erwiesen hat. Man kann sie nicht sehen, nicht berühren, und doch repräsentiert sie ein Konzept der sichtbaren Welt, ist ein Produkt des menschlichen Denkens. Für die Wissenschaft und Kultur des Westens ist die Linie prägend geworden. Mit ihr wird bis heute nicht weniger als ein sich wandelndes Weltbild formuliert. Bewusst wird der thematische Bogen in der Ausstellung von der Antike bis zur Gegenwart weit gespannt; er reicht von Plinius und Dürer über Edgar Degas, Egon Schiele und Joan Miró bis zu Richard Tuttle und Roman Signer. Auch interdisziplinäre Bezüge der bildenden Kunst zur Architektur, angewandten Kunst, zu Musik, Tanz, Literatur und zur Wissenschaft werden exemplarisch aufgezeigt. Dementsprechend beschränken sich die Ausstellungsobjekte nicht auf die Gattung Zeichnung und Malerei: Buch, Objekt, Installation oder Video sind weitere vertretene Medien. Folgt man dem Ausstellungsparcours, so ‹erzählt› die Linie ihre eigene ‹Geschichte› und verwandelt sich dabei wie in einer Metamorphose. Aus dem spröden Grundelement entstehen immer neue Welten. Die Ausstellung mit rund 200 Werken der Sammlung und mit Leihgaben aus Australien, Europa und den USA wird durch eine sorgfältig konzipierte Veranstaltungsreihe in Zug und Luzern ergänzt.

 

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   Detailprogramm PDF

 

 
 weitere Events siehe Detailprogramm oben
 
  Kunst über Mittag
   jeweils von 12.00 bis 12.30 Uhr im Kunsthaus Zug
   Fr 25. Februar | Olafur Eliasson
  mit Sandra Winiger
   Di 1. März | Paul Klee
  mit Patricia Wolfensberger
   Mi 2. März | Eugène Delacroix
  mit Murielle Henchoz
   Do 3. März | Fred Sandback und Richard Tuttle
  mit Marco Obrist
   Fr 4. März | Pablo Picasso
  mit Matthias Haldemann
   Di 8. März | Claudius Ptolemäus und Richard Long
  mit Franziska Bigger
   Mi 9. März | Robert Smithson
  mit Julie Freudiger
   Do 10. März | Henri Matisse
  mit Sandra Winiger
   Fr 11. März | Annibale Carracci
  mit Matthias Haldemann
   Di 15. März | Norbert Kricke
  mit Julie Freudiger
   Mi 16. März | Auguste Rodin
  mit Franziska Bigger
   Do 17. März | Piet Mondrian
  mit Sandra Winiger
   Fr 18. März | Hendrick Goltzius, Claude Mellan
  mit Stephan E. Hauser
   Di 22. März | Musik zeichnen: Gerhard Rühm | Cornelius Cardew, Iannis Xenakis
  mit Michel Roth
   Mi 23. März | Gordon Matta-Clark
  mit Franziska Bigger
   Do 24. März | Alexander Rodtschenko
  mit Franziska Bigger
   Fr 25. März | Christoph Rütimann
  mit Christoph Rütimann und Matthias Haldemann
 
  Kunst am Abend
   Dienstag, 22. März, 18.00 – 19.00 Uhr im Kunsthaus Zug
  John Cage: Concert for Piano and Orchestra
Ein Gespräch von Florian Hoelscher, Pianist, Michel Roth und Matthias Haldemann
Mit musikalischen Intermezzi von Roland Dahinden
   
  Führung durch die Ausstellung
   Sonntag, 27. Februar, 10.30 bis 12.00 Uhr, im Kunsthaus Zug, mit Anne-Laure Jean
   Sonntag, 13. März, 10.30 bis 12.00 Uhr, mit Michel Roth und Matthias Haldemann
   Dienstag, 15. März, 18.00 bis 19.30 Uhr, mit Marco Obrist, (Englisch)
   Sonntag, 27. März, 10.30 bis 12.00 Uhr, mit Anne-Laure Jean
   
  VERANSTALTUNGEN MÄRZ 2011
   Freitag, 11. März, 20.00 Uhr, Theater Casino Zug, LINEA – ein Tanztheater
 

Eine Zusammenarbeit von TanzAtelierZug, Kunsthaus Zug und Schulklassen des Kantons Zug
Angeregt durch die Werke der Ausstellung LINEA haben SchülerInnen in Bewegungsworkshops gemeinsam mit TänzerInnen die Linie von der Antike bis zur Gegenwart interpretiert. Ein Spiel mit Linien, das deren Verwandlung ebenso berücksichtigt wie die Ursache und Wirkung in der Bewegung. Ein unvergesslicher Abend!
Leitung: Andrea Flanders, Kunstvermittlung: Sandra Winiger

Sonderöffnung der Ausstellung LINEA im Kunsthaus Zug durchgehend bis 20.00 Uhr
Gratiseintritt ins Kunsthaus Zug beim Vorweisen eines Tanztheatertickets.

CHF 25.–/20.–

 

   Donnerstag, 24. März, 19.00 Uhr im Kunsthaus Zug, Einführung zu klingende
 Kurven durch Michel Roth und Matthias Haldemann
 

In der interdisziplinären Einführung werden die im Konzert aufzuführenden Musikwerke vorgestellt und mit Werken bildender Kunst in der Ausstellung verglichen (Marcel Duchamp, John Cage, Sol LeWitt, Alvin Lucier, Fred Sandback, Richard Tuttle). War die von der Mathematik geprägte Einzellinie in der Antike und Neuzeit ein Garant für Klarheit, Ordnung und Mass, so interessiert sie seit der Moderne als ein höchst vieldeutig wirkendes Element der Musik, Kunst und Architektur.

Sonderöffnung der Ausstellung LINEA im Kunsthaus Zug durchgehend
bis 20.00 Uhr | Gratiseintritt beim Vorweisen eines Konzerttickets

 

  20.00 Uhr im Theater Casino Zug, Theatersaal
 

Klingende Kurven
Werke von James Tenney, Iannis Xenakis, John Cage und Giacinto Scelsi
James Tenneys unendlich steigende Tonlinie eröffnet dieses Programm, eine verblüffende Täuschung unseres Gehörs. Auch Iannis Xenakis' Architektur der Töne ist geprägt von einer ständig gleitenden Bewegung, die neben seiner Musik ebenso seine Gebäudekonstruktionen als Assistent von Le Corbusier prägt. In John Cages legendärem Klavierkonzert werden auch die letzten Stützen der Tradition durchbrochen und die Musiker spielen frei nach grafischen Kurven der Partitur (ausgestellt im Kunsthaus Zug). Giacinto Scelsis Violinkonzert Anahit vereint diese vielen Linien schliesslich zu einem überaus sinnlichen Geflecht, ein Tongedicht über die Liebe.
Florian Hoelscher, Klavier; Junge Philharmonie Zentralschweiz; Jürg Wyttenbach, Leitung
Eine Veranstaltung der Theater- und Musikgesellschaft Zug

CHF 65.–/55.–/30.–
Gratiseintritt ins Kunsthaus Zug beim Vorweisen des Konzerttickets

 

   Sonntag, 27. März, 17.00 Uhr, Theater im Burgbachkeller Zug
 walk the line / break free
 Co-Produktion von Theater im Burgbachkeller und Musikschule der Stadt Zug
 

Die Linie als Umriss, Horizont, Struktur, Spur, Zeit, Schwingung. Junge MusikerInnen bewegen sich in einem Labyrinth von akustischem und elektronischem Klang. Filigranes Netz aus Tanz, laufenden Bildern und Musik von der Klassik über Hip-Hop bis zur experimentellen Improvisation.
Leitung: Pelayo Arrizabalaga und Hildegard Kleeb

CHF 20.–/10.–
Gratiseintritt ins Kunsthaus Zug beim Vorweisen des Konzerttickets

   
  … Weitere Events im Programm > siehe PDF
   
   
   Privatführungen
  Informationen Telefon 041 725 33 44
   
   
   Veranstaltungen für Schulen
  Kunstvermittlung, Telefon 041 725 33 40
   
   Eintrittspreise
  CHF 15.–/12.– reduziert
Mehrfacheintritt CHF 45.–/36.– berechtigt zum freien Eintritt während der Dauer der Ausstellung inkl. der im Kunsthaus Zug stattfindenden Veranstaltungen
   
   
   Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von:
 

HAUPTSPONSOR

 
   
  Partner
  – Kanton Zug
– ART MENTOR FOUNDATION LUCERNE
– Starr International Foundation, Zug
– Stadt Zug
– Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr / Siemens Building
Technologies Division
– Stiftung Sammlung Kamm, Zug
– Österreichisches Generalkonsulat Zürich
– Bruno Wickart AG Zug und Kriens
 
 

Zur Ausstellung erscheint

Publikation, Hg. Matthias Haldemann, Texte von Julia Gelshorn, Matthias Haldemann, Stephan E. Hauser, Michael Lüthy, Marco Obrist, Raphael Rosenberg, Michel Roth, 320 Seiten, 276 Abbildungen, 78 farbig, Kunsthaus Zug, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2010

 
 
 
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